Der Säuregehalt im Wein: Unser CorkRebels Guide

Der Säuregehalt im Wein: Unser CorkRebels Guide

Säure klingt erstmal nach Chemieunterricht und verkniffenem Gesicht, oder? Aber Moment mal – im Wein ist die Säure der heimliche Star, der den Geschmack rund macht, die Frucht zum Leuchten bringt und deinen Gaumen zum Tanzen bringt. Wie eine gut gestimmte Gitarre sorgt sie für den perfekten Klang im Glas. Lass uns gemeinsam eintauchen in die wilde Welt vom Säuregehalt im Wein – ganz ohne Schnickschnack, dafür mit viel Genuss. 

Was bedeutet "Säure im Wein" eigentlich? 

Wenn du an Säure im Wein denkst, denkst du vielleicht an Zitronensaft oder Essig. Doch im Wein geht's weniger um Schärfe, mehr um Frische. Die Säure sorgt für Balance, Struktur und Trinkfluss. Ohne sie wäre dein Riesling einfach nur platt und langweilig. Sie ist quasi das Salz in der Suppe oder besser: die versteckte Kraft, die dem Wein Leben einhaucht. 

Diese Säurearten geben Gas: 

  • Weinsäure: Die Hauptsäure in vielen Weißweinen – sorgt für knackige Frische und lange Lagerfähigkeit. 
  • Apfelsäure: Vor allem in jungen Trauben vorhanden – schmeckt grünlich-frisch und erinnert an grüne Äpfel. 
  • Milchsäure: Entsteht oft nach der Gärung durch biologischen Säureabbau – bringt Cremigkeit, besonders im Rotwein. 
  • Fruchtsäure: Keine eigene Säureart, sondern Sammelbegriff für die Frische durch verschiedene Säuretypen – macht den Wein lebendig. 

Diese Säuren sind keine Störenfriede, sondern die heimlichen Helden. Sie sorgen für das, was viele als "lebendige Struktur" bezeichnen – und das macht den Unterschied zwischen einem langweiligen und einem spannenden Wein. 

Warum ist der Wein Säuregehalt so wichtig? 

Wein ohne Säure? Das ist wie Pizza ohne Belag – geht, aber macht keinen Spaß. Der Säuregehalt im Wein bestimmt, wie frisch, lebendig oder mächtig dein Lieblingsglas wirkt. Dabei spielt nicht nur die Rebsorte eine Rolle, sondern auch Anbaugebiet, Reife der Trauben und der Stil des Winzers

Ein Wein mit zu wenig Säure wirkt oft schal und spannungslos, ein Wein mit zu viel davon kann wiederum zu "sauer" schmecken. Genau deshalb ist die Balance entscheidend – und die bekommt man nur durch Erfahrung, Fingerspitzengefühl und perfekte Abstimmung. 

Wie viel ist zu viel? Eine kleine Säuregehalt Wein Tabelle 

Hier bekommst du ein Gefühl dafür, wie sich der Säuregehalt im Wein in Zahlen ausdrückt (Gramm pro Liter) – also wie viel "Frische" du im Glas erwarten kannst: 

Weinsorte 

Typischer Säuregehalt (g/L) 

Riesling 

7,0 - 10,0 

Chardonnay 

4,5 - 7,5 

Sauvignon Blanc 

6,0 - 8,5 

Spätburgunder 

4,0 - 6,0 

Merlot 

3,5 - 4,5 

Sekt & Schaumwein 

6,0 - 11,0 

Tipp für Genießer 

Wenn dir Säure zu viel ist, such nach säurearme Weine mit etwas Restsüße – die puffert die Säure angenehm ab. Oder probiere mal gereifte Tropfen: Durch die Lagerung nimmt die Säure oft eine harmonischere Rolle ein. 

Säure und Geschmack: Ein Dream-Team 

Ob fruchtig, spritzig oder samtig – Säure beeinflusst den Geschmack entscheidend. Vor allem in Kombination mit Zucker und Alkoholgehalt. Je höher der Gehalt an Säure, desto frischer wirkt der Wein. Je mehr Restsüße, desto weicher wird er. Es ist ein Spiel mit Gegensätzen, das große Weine spannend macht. 

Aromen & Säure: Wie Beeren auf Speed 

  • Hohe Säure bringt Zitrus, grüne Beeren, Apfel, Limette, Rhabarber 
  • Geringe Säure zaubert Pfirsich, Honig, reife Tropenfrucht, Melone 

Funfact: Gerade bei sommerlichen Temperaturen bevorzugen viele Menschen Weine mit mehr Säure, weil sie erfrischender wirken. Im Winter greifen wir hingegen eher zu runden, vollmundigen Tropfen. 

So findest du deinen Säure-Sweetspot 

Du brauchst kein Sommelier-Diplom, um deinen Liebling zu finden. Probiere einfach verschiedene Stile, mach kleine Tastings oder bestell dir unsere thematisch sortierten Pakete: 

  • Du magst es frisch und knackig? Probiere einen Riesling aus kühlem Anbaugebiet wie der Mosel oder dem Elsass. 
  • Du willst es weich und rund? Schau nach Rotwein mit biologischem Säureabbau (Stichwort: Milchsäure). 
  • Du brauchst was für jeden Tag? Dann teste säurearme Wein-Bundles aus unserem Shop, die auf Balance ausgerichtet sind. 
  • Lust auf Experimente? Nimm einen Schaumwein mit hoher Säure und kombiniere ihn mit salzigem Essen. 

Noch mehr Weinwissen? Hier entlang! 

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Unser Blog hilft dir, dein Weinwissen auf das nächste Level zu bringen. Ganz ohne trockenes Fachchinesisch, sondern mit echtem Mehrwert und praktischen Tipps für deinen Alltag. Schau rein und werde zum Wein-Versteher – ganz rebellisch natürlich. 

CorkRebels: Bereit für deine Wein-Rebellion? 

Bei CorkRebels findest du nicht einfach nur irgendeinen Wein. Du findest deinen neuen Lieblingswein – oder gleich ein ganzes Paket davon. Unser Sortiment umfasst Weißweine, Rotweine, spritzige Schaumweine, zartrosa Rosés und rebellisch zusammengestellte Bundles, die dir die Auswahl erleichtern. Jeder Wein wurde ausgewählt, weil er entweder richtig was kann oder einfach verdammt gut zu deinem Alltag passt. 

Du willst was zum Grillen? Wir haben's. Du brauchst was zum Entspannen auf dem Sofa? Haben wir auch. Du willst Freunde beeindrucken? Gern geschehen. 

Unsere Vorteile auf einen Blick: 

  • Nur ehrliche Weine, keine Etikettenschwindler 
  • Faire Preise für gute Tropfen 
  • Versand direkt zu dir nach Hause, schnell und sicher 
  • Einfache Suche dank Filter nach Geschmack, Säure, Rebsorte & Co. 
  • Immer neue Tipps und Stories in unserem Blog 
  • Weinwissen für alle, nicht nur für Snobs 

Du hast Fragen zu einem Wein oder brauchst Hilfe bei der Auswahl? Unser Kundenservice ist genauso unkompliziert wie unsere Weine

Also: Sei rebellisch. Trink besser. Werde ein CorkRebel. Und wenn du einmal angefangen hast, willst du nie wieder zurück. Noroc! 

FAQ: Säure im Wein

Klicke auf eine Frage, um die Antwort zu öffnen
Welcher Wein hat die geringste Säure?
Besonders mild sind reife Rotweine wie Merlot, Malbec oder Dornfelder. Bei Weißweinen gelten Chardonnay & Grauburgunder als säurearm – rund & harmonisch im Geschmack.
Welcher spanische Wein hat wenig Säure?
Tempranillo aus Rioja & Ribera del Duero zeigt weiche Säurestrukturen. Auch Garnacha liefert fruchtige, mildere Weine – perfekt für Fans säurearmer Tropfen.
Wie erkenne ich Wein mit wenig Säure?
Er schmeckt weich & mild, ohne spitze Frische. Typisch für warme Regionen mit reifen Trauben. Hinweise sind Begriffe wie „harmonisch“ oder „mild“ in den Verkostungsnotizen.
Welcher Wein hat die meiste Säure?
Riesling, Sauvignon Blanc & junger Champagner zählen zu den säurestärksten Weinen. Sie wirken spritzig, lebendig & besonders lagerfähig durch ihre ausgeprägte Struktur.
Wie kann man die Säure im Wein reduzieren?
Passendes Foodpairing (z. B. Käse, Cremesaucen) mildert Säure. Auch Dekantieren oder Reifezeit runden den Geschmack. Manche Winzer nutzen biologischen Säureabbau für harmonischere Weine.
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